Das Erbe der Ägypter, Griechen und Römer in der Architektur Leipzigs
Mittwoch, der 18. Februar 2026 | 19 Uhr | Richard-Wagner-Aula der Alten Nikolaischule
Abbildung in der Übersicht: Fotomontage zur Ausstellung (Ausschnitt)
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Soweit wir wissen, waren die Ägypter, Griechen und Römer nicht in Leipzig. Sie haben hier zumindest keine Bauten hinterlassen. Dennoch kann man ihre Architektur auch in Leipzig besichtigen. Dazu lädt die neue Sonderausstellung der Kulturstiftung Leipzig ein. Sie ist der Auftakt zu einer Reihe von insgesamt fünf Ausstellungen, die die Stilgeschichte der europäischen Architektur bis zur Niemeyer-Sphere an Leipziger Beispielen vorstellen werden.
Zur Vernissage führt der Kurator Stefan W. Krieg-von Hößlin in die Ausstellung ein und liest aus dem Manuskript seines Buches „Leipzig – Europas Architektur in einer Stadt“, das zur Leipziger Buchmesse im Monumente-Verlag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erscheinen wird.
Die Stilformen der europäischen Architektur von der Antike bis heute sind sonst nur auf Bildern oder auf ausgedehnten Reisen zu betrachten. In Leipzig geht dies aber auch in einer einzigen Stadt. Denn neben charakteristischen Gebäuden ab dem Mittelalter stehen in der „Deutschen Hauptstadt des Historismus“ zahlreiche Bauten bereit, um an ihnen auch die Formensprache der Architektur der Ägypter, Griechen und Römer zu studieren. Das Buch regt bewusstes Sehen an und lädt mit zahlreichen bekannten und unbekannten Architekturbeispielen dazu ein, die Stadt selbst auf den Spuren der Stilgeschichte zu erkunden oder bei gemütlicher Lektüre und Betrachtung der vielen Fotos auf dem Sofa die Baustile zu entdecken und zu entschlüsseln.

Sonderausstellung im Lichthof und im Foyer der Richard-Wagner-Aula
Geöffnet: 19. Februar bis 21. Juni 2026 | Mi–Fr 11–16 Uhr und Sa/So 12–17 Uhr
Eintritt frei
