PRÄSENTATION ARCHÄOLOGISCHER FUNDE IM STÄDTISCHEN KONTEXT

Beispiele aus Berlin und Dresden

Donnerstag, der 18. September 2025 | 18 Uhr | Stadtbibliothek am Leuschnerplatz

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unter urbs Libzi

Abbildung in der Übersicht: Inszenierung eines Latrinenfundaments in Berlin Mitte (Die Dokumentation an der „Käfigwand“ enthält umfangreiche Informationen zum Wohnhaus und dem gesamten Quartier)

Mit der geplanten Neubebauung des Matthäikirchhofs in Leipzig stellt sich die Frage, in welcher Form künftig an die urbs Libzi erinnert werden soll, die durch Grabungen des Leipziger Kunsthistorikers Herbert Küas in den 1950er/ 60er Jahren sicher nachgewiesen werden konnte. Nur für wenige Städte in unserem Gebiet lässt sich der Ausgangspunkt der Stadtentwicklung so klar belegen wie am ehemaligen Leipziger Matthäikirchhof. Es gilt Formen zu finden, mit denen man die archäologischen Zeugnisse der Vergangenheit geeignet zur Anschauung bringen und sie mit der Neubebauung sinnvoll verbinden kann. Wir haben zwei namhafte Archäologen gebeten von ihren Erfahrungen zu berichten. Beispiele aus Berlin und Dresden laden zur Diskussion ein.

Eine Veranstaltung der Kulturstiftung Leipzig in der Reihe „Netzwerk Baukultur Leipzig“. Die Netzwerkpartner engagieren sich gemeinsam dafür, das Bewusstsein für die hohe Bedeutung von Baukultur weiterzuentwickeln und Leipzig durch reflektiertes Planen und Bauen lebenswerter zu gestalten.

Referenten: Dr. Sebastian Heber, Landesdenkmalamt Berlin, Fachbereich Bodendenkmalpflege | Dr. Thomas Westphalen, Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V.

Eintritt frei