„made in Leipzig“

im Schloss Hartenfels 
in Torgau, 2007

Die Eröffnung der Ausstellung in der Schlosskirche Torgau

Mit „made in Leipzig“ präsentierte die Kulturstiftung Leipzig von Anfang April bis Ende Oktober 2007 im Schloss Hartenfels in Torgau Arbeiten von 29 Künstlern der „Leipziger Schule“ aus der Sammlung Essl aus Klosterneuburg – bis zu diesem Zeitpunkt die deutschlandweit wichtigste Zusammenschau der äußerst erfolgreichen lokalen Leipziger Malerszene. Die Schirmherrschaft hatte der Chef des Bundeskanzleramts Dr. Thomas de Maizière übernommen.
In der Ausstellung vertretene Künstler/innen waren Tilo Baumgärtel, Christian Brandl, Peter Busch, Tim Eitel, Henriette Grahnert, Martin Kobe, Uwe Kowski, Tobias Lehner, Rosa Loy, Maix Mayer, Ulf Puder, Neo Rauch, Christoph Ruckhäberle, David Schnell, Matthias Weischer und die Fotografen Matthias Hoch, Evelyn Richter, Erasmus Schröter und Ricarda Roggan. Neben Werken junger Künstler/innen wurden Arbeiten jener Maler präsentiert, die als ältere Lehrergeneration der Leipziger Schule gelten: Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig und Werner Tübke. Dazu kamen die jüngeren Hartwig Ebersbach, Wolfram Ebersbach und Sighard Gille.
In der Ausstellung waren insgesamt 70 teils sehr großformatige Werke zu sehen. Ausstellungskurator war Dr. Hans-Werner Schmidt, der Direktor des Museums der bildenden Künste Leipzig, mit der Ausstellungsorganisation war Christine Dorothea Hölzig beauftragt worden. Für das museumspädagogische Begleitprogramm war Dorit Löffler verantwortlich. Der äußerst hochwertige Katalog wurde von der Sammlung Essl erstellt und in modifizierter Form vom Passage-Verlag Leipzig neu produziert. Die Arbeiten der Sammlung Essl wurden durch Bilder aus dem Museum der bildenden Künste Leipzig punktuell ergänzt.
Die modern ausgestatteten Ausstellungsräume im Schloss Hartenfels in Torgau boten einen glanzvollen Rahmen für das Projekt. Rund 20000 Besucher hatte die Ausstellung. Im Rahmen des museumspädagogischen Programms wurden 50 Schulklassen mit ihren Lehrern durch die Ausstellung geführt und konnten im Atelier des Schlosses selbst künstlerisch arbeiten. Sehr viele Kinder und Jugendliche haben an dem Wettbewerb „Ich sehe was, was du nicht siehst“ teilgenommen. Von einer Jury ausgewählte Arbeiten wurden zur Eröffnung der Ausstellung aller Beiträge in der Alten Nikolaischule mit Preisen ausgezeichnet.
Ermöglicht wurde dieses Projekt der Kulturstiftung durch die großzügige Förderung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, die Sparkasse Leipzig, die Stadt Torgau, Firmen und private Spender. Insgesamt wurden durch die Kulturstiftung ca. 373000 Euro eingesetzt.

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